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Schauplatz waren zig Bildschirme bei Klubs der Handball-Bundesliga (HBL) am vergangenen Freitag. Die HBL hatte zum Videocall geladen.

Thema war die ab Mitte Juli aufgeflammte Lizenz-Diskussion rund um Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen. Der ehemalige Vizemeister (2002) und Europapokalsieger (2008) wurde nach Ungereimtheiten im Lizenzierungsverfahren im Nachgang erst mit drei harten Auflagen und dann mit sechs Punkten Abzug in der Saison 2026/27 bestraft. Fazit des Videocalls: Die HBL und ihre Lizenzierungskommission hat alles richtig gemacht.

Handball auf dem richtigen Weg

Man sieht sich durch das Urteil der Kartellkammer des Landgerichts Dortmund bestätigt, die Kammer schmetterte das Begehren des sportlichen Zweitliga-Absteigers HSG Krefeld Niederrhein auf einstweilige Verfügung ab.

Das Thema ist für die HBL dank fehlerfreier Eigenleistung erst mal unfallfrei vom Tisch. Also alles wieder gut.

Foto: BILD

Die Sonne scheint auch beim Deutschen Handballbund (DHB), der sich in seiner grundsätzlich völlig richtigen Idee bestätigt sieht. Es geht um das neue Verbandsmanagement-System „Handball360“, das den bundesweiten Anbieter-Wildwuchs bei den Landesverbänden beenden sollte.

Nachdem einige Landesverbände technische Probleme gemeldet hatten, andere Landesverbände von vornherein skeptisch waren, sah sich der DHB am 20. August in der Pflicht, einen offenen Brief zu veröffentlichen. Die Stimmung sei „nicht gut“, „in persönlichen Gesprächen in der Kabine gibt es Kritik, Unsicherheit und Anfeindungen“. Der DHB räumte ein: „Wir lesen all diese Nachrichten und wir verstehen den Unmut.“

Weil es in den Regionalligen verschiedener Altersklassen im Südwesten am ersten Spielwochenende zu keinen Beanstandungen kam, freute sich Dr. Klaus Berding, Vorstand Finanzen und Recht des DHB:. „Nach den intensiven Vorbereitungen der vergangenen Wochen und Monate freuen wir uns sehr darüber, dass die spielbetriebsrelevanten Prozesse zuverlässig funktioniert haben.“

Das Thema ist für den DHB dank des Südwestens erst mal unfallfrei vom Tisch. Also alles wieder gut.

Und da wäre noch DHB-Präsident Andreas Michelmann, der bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als Direktkandidat für das BSW im Wahlkreis 18 (Aschersleben) antrat und „Bronze“ holte. Dass er Ende Juli, knapp ein halbes Jahr vor Eröffnung der Handball-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland, in den Fokus rückte, weil er in einem Instagram-Reel die Bundesregierung „unterstützt von schwarzen, gelben, grünen und roten Kriegstreibern“ vehement angriff – Schwamm drüber!

Das Thema ist für den DHB dank des Wählerverhaltens in Sachsen-Anhalt erst mal unfallfrei vom Tisch. Also …



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