Die administrativen Abläufe im Gesundheitswesen von Ho-Chi-Minh-Stadt verlagern sich zunehmend in Richtung Digitalisierung – von der Antragsannahme und -bearbeitung bis hin zur Ergebnisübermittlung. Mit der Digitalisierung werden viele Verfahren optimiert, vereinfacht und dezentralisiert, was den Komfort für Bürger und Unternehmen erhöht.

Laut dem Gesundheitsamt von Ho-Chi-Minh-Stadt gingen vom Jahresbeginn bis zum 9. September 31.789 Anträge ein, von denen jedoch nur 6 persönlich eingereicht wurden. Die gesamte Bearbeitung erfolgte über die administrativen Informationssysteme des Gesundheitssektors.
Parallel zur Umstellung des Empfangsverfahrens wurden auch die Verfahren der zuständigen Behörde überarbeitet und vereinfacht. Von den derzeit 141 Verwaltungsverfahren wurden 48 reduziert, vereinfacht oder deren Zuständigkeit dezentralisiert.
Die Digitalisierung von Dokumenten ist weit fortgeschritten: 99,97 % der Eingangsdokumente liegen in elektronischer Form vor. Dies schafft die Voraussetzungen für weitere Reformen: Anträge können nicht nur online entgegengenommen werden, sondern auch der Papieraufwand und die Informationen, die Bürger und Unternehmen im Antragsverfahren erneut angeben müssen, können schrittweise reduziert werden.
Denn wenn ein Prozess zwar in eine digitale Umgebung verlagert wird, die ausführende Person aber dennoch Informationen erneut eingeben oder Dokumente bereitstellen muss, die der Verwaltungsbehörde bereits vorliegen, werden die Vorteile der Digitalisierung nicht voll ausgeschöpft. Daher ist die Fähigkeit, Daten zu verknüpfen und zu nutzen, ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Qualität administrativer Abläufe.
Die Kluft zwischen Digitalisierung und effektiver Nutzung digitaler Daten ist deutlich erkennbar. Während die Rate der elektronischen Dateneingabe ein sehr hohes Niveau erreicht hat, liegt die Rate der Nutzung und Wiederverwendung digitalisierter Informationen derzeit nur bei 10,77 %.
Dies ist ein Bereich, in dem im Gesundheitswesen noch viel Raum für weitere Reformen besteht. Das Gesundheitsministerium erweitert die Speicherung elektronischer Datensätze im Verwaltungssystem und unterstützt gleichzeitig die Wiederverwendung digitalisierter Datensätze, Dokumente und Bearbeitungsergebnisse, die vorschriftsmäßig gespeichert wurden.
Diese Reform betrifft unmittelbar diejenigen, die die Verfahren durchführen. Sobald die benötigten Informationen abgerufen werden können, muss dasselbe Dokument nicht mehrfach eingereicht werden; die bearbeitende Behörde kann dadurch außerdem Arbeitsabläufe und Zwischenschritte reduzieren.
Laut dem städtischen Gesundheitsamt liegt der Schwerpunkt in den letzten Monaten des Jahres auf der Umstrukturierung des gesamten elektronischen Verfahrens – von der Antragsannahme und -bearbeitung bis zur Ergebnisübermittlung. Gleichzeitig werden Anstrengungen unternommen, die erforderlichen Dokumente zu vereinfachen und die Vernetzung und Interoperabilität zwischen spezialisierten und gemeinsam genutzten Datenbanken zu verbessern.
Die Überprüfung spezialisierter Vorschriften steht auch im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, Verfahren und Dokumentenbestandteile zu identifizieren, die in der Praxis noch unzureichend sind, anstatt einfach den gesamten bestehenden Prozess von Papier auf elektronisch umzustellen.
Da Online-Anträge immer häufiger genutzt werden, liegt das Reformpotenzial vor allem in der Qualität der zugrundeliegenden Prozesse. Inwieweit vorhandene Daten genutzt und wiederverwendet werden, entscheidet darüber, ob sich der Papierkram, die Verfahren und der Zeitaufwand für Bürger und Unternehmen weiter reduzieren lassen.
Quelle: https://daibieunhandan.vn/tp-ho-chi-minh-so-hoa-quy-trinh-giam-thu-tuc-hanh-chinh-nganh-y-te-10430686.html