Massendaten (Big Data) bezeichnet sehr große, schnell anfallende oder komplexe Datenbestände, die mit herkömmlichen Verfahren der Datenverarbeitung nicht mehr effizient gespeichert, aufbereitet und ausgewertet werden können. Der Begriff umfasst dabei sowohl die Datenmengen selbst als auch die Verfahren und Infrastrukturen, mit denen sie analysiert werden, um Muster, Zusammenhänge oder Prognosen zu gewinnen. In der öffentlichen Verwaltung kann Big-Data-Analyse z. B. genutzt werden, um Verkehrsströme zu verstehen, Betrugsauffälligkeiten zu erkennen oder die Wirkung von Maßnahmen datenbasiert zu evaluieren. Wichtig sind dabei Datenqualität, rechtliche Rahmenbedingungen (u. a. Datenschutz) und eine transparente, nachvollziehbare Nutzung.