
Zugleich räumte Merz ein, dass die hohe Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung die Politik vor enorme Herausforderungen stelle. Merz kündigte an, die Forschung an KI-Modellen voranzutreiben, um Abhängigkeiten zu reduzieren.
Zur Eröffnung der Konferenz hatte Digitalminister Wildberger erklärt, Deutschland dürfe beim Thema Künstliche Intelligenz nicht den Anschluss verpassen. Er nehme die Risiken der Technologie ernst, betonte der CDU-Politiker. Das größte Risiko sei es aber, zu langsam vorzugehen und keinerlei Entscheidungen zu treffen. Dann würde Deutschland noch abhängiger und Wachstumschancen verpassen. Wildberger betonte, Deutschland und Europa brauchten eigene erfolgreiche
KI-Unternehmen und eigene Technologien.
An dem zweitägigen Gipfel in Berlin nehmen mehr als 1.000 Gäste teil, darunter Digitalminister aus Europa und Kanada, Vertreter der EU-Kommission, der Bundesländer und von Tech-Unternehmen sowie aus Wissenschaft und Gesellschaft.
Experte für „wertebezogene Regulierung“
Der Direktor des Weizenbaum-Instituts in Berlin sagte im Deutschlandfunk
, vielmehr könne ein ausbalancierter Rechtsrahmen zum Pluspunkt werden. Eine wertebezogene Regulierung, wie sie sich in der EU-Verordnung zu KI finde, könne auch anderen Ländern als Vorbild dienen, sagte Neuberger.
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Diese Nachricht wurde am 02.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.