KI-Digitalisierung-E-Government


Eine Roboterarm kippt ein Nudelgericht in eine Schüssel, die von einem zweiten Roboterarm gehalten wird.

KI-Kochroboter bei der Zubereitung eines Nudelgerichts (Archivbild) (picture alliance I dpa | Henning Kaiser)

Bei der Entwicklung KI-gesteuerter Roboter gehört Deutschland einer Studie zufolge zur Weltspitze. Fast jedes vierte deutsche Start-up arbeitet an sogenannter physischer KI. Beim ‌umfassenden Einsatz ⁠dieser Technologie hapert es ⁠aber noch.

Laut einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens Strand im Auftrag des Cloud-Anbieters Amazon Web Services (AWS) schneidet die Bundesrepublik bei fünf Kriterien, die für den Einsatz physischer KI entscheidend sind, überdurchschnittlich gut ab. Dazu ​gehören Arbeitskräfte und Kompetenzen sowie Lieferketten, Kapital, Regulierung und Marktreife.

Im Bereich ‌Arbeitskräfte und Kompetenzen belege Deutschland nach Einschätzung der rund 4.400 Befragten aus 20 Staaten sogar die Spitzenposition. Ebenso bewerten deutsche Startups ihr Land am häufigsten als einen der ​besten Orte weltweit für diese Technologie.

KI bekommt Fenster zur Welt

Sogenannte physische Künstliche Intelligenz verbindet KI-Modelle mit Sensoren, Maschinen oder Robotern, damit Systeme die reale Welt eigenständig wahrnehmen und auf dieser Grundlage entscheiden und handeln können. Während in den USA, Japan oder Südkorea rund 20 Prozent der Start-ups hieran arbeiteten, seien es in Deutschland sogar knapp 25 Prozent, heißt es im Bericht „AI Gets ⁠Physical: The Global Startups Readiness Index“.

Allerdings zögerten potenzielle Kunden mit Bestellungen und bremsten das Wachstum ihres Startups, betonten länderübergreifend 70 Prozent der Befragten. Lediglich 26 Prozent betrachteten ihre jeweilige Volkswirtschaft als bereit für ‌den Einsatz ‌physischer KI. Dies werde sich jedoch mittelfristig ändern. Mehr als ​drei Viertel prognostizierten, dass diese Technologie innerhalb der kommenden fünf Jahre in ihrer jeweiligen Branche ‌zum Standard wird.

Diese Nachricht wurde am 03.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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