KI-Digitalisierung-E-Government


Dieser Frage geht der Hamburger Datenstratege Ole Albers mit dem jetzt gestarteten „Data Fitness Check“ nach. Die Onlinebefragung untersucht, wie Organisationen ihre Datenbestände verwalten, welche organisatorischen und technischen Voraussetzungen bereits bestehen und wo die Verantwortlichen selbst Verbesserungsbedarf erkennen. Die Erhebung bildet zugleich den Auftakt einer längerfristig angelegten Untersuchungsreihe, mit der Albers Entwicklungen im Datenmanagement über mehrere Jahre verfolgen möchte. Die Ergebnisse der ersten Befragung sollen im „Data Fitness Report 2026“ veröffentlicht werden.

Angesprochen sind Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen ebenso wie öffentliche Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, Verbände und andere Institutionen. Mit der Befragung sollen insbesondere die praktischen Erfahrungen derjenigen erfasst werden, die in ihren Organisationen für Geschäftsprozesse, Informationssysteme, Datenmanagement oder unternehmerische Entscheidungen verantwortlich sind.

Gewachsene Datenlandschaften als Herausforderung für Digitalisierung und KI

In vielen Organisationen ist die heutige IT-Landschaft über Jahrzehnte entstanden. Neue Anwendungen wurden eingeführt, bestehende Systeme erweitert und einzelne Geschäftsbereiche mit spezialisierten Softwarelösungen ausgestattet. Kundenverwaltung, Finanzbuchhaltung, Personalwesen und andere betriebliche Funktionen verfügen häufig über eigene Datenbestände, deren Strukturen sich an den jeweiligen fachlichen Anforderungen orientieren. Solange diese Systeme weitgehend unabhängig voneinander arbeiten, fallen unterschiedliche Definitionen, Datenstände und Dokumentationsverfahren mitunter kaum ins Gewicht. Schwierigkeiten entstehen, wenn Informationen über Abteilungs- und Systemgrenzen hinweg zusammengeführt, ausgewertet oder für neue Anwendungen genutzt werden sollen.

Dabei reicht die technische Verfügbarkeit von Informationen allein nicht aus. Unternehmen müssen wissen, welche Datenquellen maßgeblich sind, nach welchen Regeln Informationen erfasst und verändert werden und wer für ihre Qualität verantwortlich ist. Gerade bei der Einführung automatisierter Prozesse und KI-gestützter Anwendungen können unzureichend dokumentierte Datenbestände, widersprüchliche Kennzahlen und fehlende Zuständigkeiten erhebliche Probleme verursachen. Die Qualität der Ergebnisse hängt wesentlich davon ab, ob die zugrunde liegenden Informationen vollständig, nachvollziehbar und für den jeweiligen Verwendungszweck geeignet sind.

„Wir diskutieren intensiv über KI und Digitalisierung. Dabei wird häufig übersehen, dass viele Unternehmen ihre vorhandenen Datenbestände und deren Zusammenhänge gar nicht vollständig kennen“, erklärt Ole Albers. „Wenn unterschiedliche Systeme widersprüchliche Informationen liefern und niemand weiß, welche Quelle maßgeblich ist, hilft auch die leistungsfähigste KI nicht zuverlässig weiter. Die Grundlagen müssen stimmen.“

Data Fitness Report soll Entwicklungen im Datenmanagement dokumentieren

Der Data Fitness Check konzentriert sich auf grundlegende Fragen des betrieblichen und institutionellen Datenmanagements. In sieben Kernfragen untersucht die Erhebung unter anderem, ob wichtige Datenquellen bekannt, Verantwortlichkeiten eindeutig geregelt, Kennzahlen nachvollziehbar definiert und Maßnahmen zur Sicherung der Datenqualität etabliert sind. Ergänzende Fragen beschäftigen sich mit konkreten Schwierigkeiten im Arbeitsalltag. Die Teilnehmer können damit zugleich überprüfen, wie gut ihre eigene Organisation in wesentlichen Bereichen des Datenmanagements aufgestellt ist.

Die Teilnahme erfolgt anonym und dauert etwa drei Minuten. Die Antworten sollen anschließend ausgewertet und im Data Fitness Report 2026 aufbereitet werden. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Selbsteinschätzungen der befragten Unternehmer, Führungskräfte und fachlich Verantwortlichen. Die Untersuchung ist zunächst als explorative, nicht repräsentative Erhebung angelegt und soll insbesondere praktische Herausforderungen und unterschiedliche Entwicklungsstände innerhalb der teilnehmenden Organisationen sichtbar machen.

Der erste Bericht ist zugleich als Ausgangspunkt für weitere Befragungen vorgesehen. Durch die regelmäßige Wiederholung ausgewählter Fragestellungen möchte Albers nachvollziehen, wie sich der Umgang mit Daten verändert und welche organisatorischen oder technischen Probleme langfristig bestehen bleiben. Ergänzende Untersuchungen könnten künftig einzelne Themen wie Data Governance, Datenkompetenz, Datenqualität, Automatisierung oder den Einsatz künstlicher Intelligenz vertiefen. Die Methodik der Erhebungen soll dabei transparent dokumentiert und weiterentwickelt werden, um die Ergebnisse über längere Zeiträume möglichst aussagekräftig einordnen zu können.

„Mich interessiert, wie sich das Datenmanagement in Unternehmen und Institutionen tatsächlich entwickelt“, erläutert Albers. „Werden Verantwortlichkeiten klarer? Verbessert sich die Qualität der Daten? Gelingt es, bestehende Informationssysteme besser miteinander zu verbinden? Und entstehen daraus messbare Verbesserungen für die betriebliche Praxis? Mit dem Data Fitness Check möchten wir solche Entwicklungen über einen längeren Zeitraum untersuchen.“

Mit der Untersuchungsreihe will Albers eine Grundlage schaffen, um die Diskussion über Digitalisierung und künstliche Intelligenz stärker mit den organisatorischen und technischen Voraussetzungen in der Praxis zu verbinden. Der Data Fitness Report soll dazu regelmäßig Erkenntnisse aus den teilnehmenden Organisationen aufbereiten und einen Einblick geben, welche Herausforderungen Unternehmen und Institutionen bei der Weiterentwicklung ihres Datenmanagements beschäftigen.

Teilnahme am Data Fitness Check

Unternehmen und Institutionen aller Größen und Branchen sind eingeladen, sich an der Befragung zu beteiligen und ihre Erfahrungen einzubringen. Die Teilnahme ist anonym und dauert etwa drei Minuten: https://der-business-tipp.de/umfrage/data-fitness-check.

Über Ole Albers

Der Hamburger Datenstratege und Unternehmensberater Ole Albers beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit Datenbanken, Datenmodellierung, Softwareentwicklung und der Weiterentwicklung betrieblicher Informationssysteme. Heute unterstützt er insbesondere mittelständische Unternehmen und Institutionen dabei, gewachsene Datenlandschaften zu strukturieren, die Qualität und Verfügbarkeit von Informationen zu verbessern und klare Verantwortlichkeiten für das Datenmanagement zu schaffen. Dabei verbindet er seine technische und analytische Erfahrung mit unternehmerischem Verständnis und berücksichtigt gleichermaßen die Anforderungen der Geschäftsführung, der Fachabteilungen und der IT. Seine Arbeit umfasst sowohl die Analyse bestehender Strukturen und Prozesse als auch die Entwicklung organisatorischer und technischer Lösungen, die eine verlässliche Grundlage für betriebliche Entscheidungen, Digitalisierung und Automatisierung schaffen. Als Herausgeber des Wirtschaftsmediums „Der Business Tipp“ sowie als Autor und Publizist beschäftigt er sich außerdem mit wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen und deren Bedeutung für Unternehmen und Institutionen.

Weitere Informationen unter www.ole-albers.de.

Pressekontakt:

Ole Albers
Business-Tipp Medien GmbH
An der Alster 6
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Tel.: +49 40 228542330
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