Algorithmische Unterstützung bezeichnet den Einsatz von Software- und Datenanalysen, um Beschäftigte bei fachlichen oder organisatorischen Entscheidungen zu unterstützen, ohne die Entscheidung vollständig zu ersetzen. Solche Systeme bereiten relevante Informationen aus Datenbeständen auf, machen Zusammenhänge sichtbar und können z. B. Hinweise, Prognosen oder Risikobewertungen liefern. In der öffentlichen Verwaltung wird algorithmische Unterstützung etwa genutzt, um Anträge vorzuprüfen, Auffälligkeiten in Massendaten zu markieren oder Fallprioritäten vorzuschlagen. Verantwortung und Begründung der Entscheidung bleiben dabei bei den zuständigen Mitarbeitenden, die die Ergebnisse prüfen und einordnen müssen.