Tiefes Lernen (Deep Learning) ist ein Verfahren des maschinellen Lernens, das mit künstlichen neuronalen Netzen mit vielen Schichten arbeitet. Durch die gestufte Verarbeitung werden aus großen Datenmengen automatisch immer abstraktere Merkmale gelernt, um z. B. Bilder, Sprache oder Texte zu erkennen und zu klassifizieren. In der öffentlichen Verwaltung wird Deep Learning unter anderem für die automatische Dokumentenklassifikation, die Erkennung von Betrugsmustern oder die Auswertung von Schadens- und Antragsdaten eingesetzt. Die Leistungsfähigkeit hängt stark von Datenqualität, Rechenressourcen und einer geeigneten Modellüberwachung ab, da Ergebnisse nicht immer leicht erklärbar sind.