Law as Code
„Rulemaps entstehen im Dialog“
Von
Nicola Hauptmann
Anbieter zum Thema
Dr. Dirk Woywod, Geschäftsführer der Rulemapping Solutions GmbH, erläutert im Interview, wie Rulemapping in Genehmigungsverfahren eingesetzt wird, welche Rolle KI dabei spielt und wie die Ergebnisse in die EfA-Lösung einfließen.
(Bild: Rulemapping)
Mit Law as Code, also dem Prinzip, Rechtsnormen gleichzeitig als ausführbaren Code wie auch als juristischen Text zu fassen, eröffnet sich eine neue Dimension in der Digitalisierung von Justiz und Verwaltung. Denn damit ist die jeweilige Norm unmittelbar für den digitalen Vollzug bereit; die juristischen Texte müssen nicht erst – redundant – für einzelne Softwareanwendungen jeweils in Programmiercode übersetzt werden.
Rulemapping ist eine Methode zur Umsetzung dieses Prinzips: Dabei werden Gesetzesvorgaben und Regelwerke in einzelne, fortlaufende Entscheidungen (z.B. Voraussetzungen und Tatbestandsmerkmale) aufgegliedert und verzweigt. Jeder Knoten visualisiert dabei eine Entscheidung. Die so entstehenden Entscheidungsbäume sind sowohl für Menschen als auch für Maschinen lesbar.
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